Cushing Pferd
Was ist Cushing beim Pferd?
Cushing beim Pferd wird heute häufig als PPID bezeichnet. PPID steht für Pituitary Pars Intermedia Dysfunction. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Funktion der Hirnanhangdrüse gestört ist. Dadurch kann der Hormonhaushalt des Pferdes aus dem Gleichgewicht geraten.
Der Begriff Cushing-Syndrom beim Pferd wird von Pferdehaltern noch häufig verwendet. In der Tiermedizin wird heute meist von PPID beim Pferd gesprochen.
Möchten Sie mehr über PPID und Cushing beim Pferd erfahren? Lesen Sie weiter.
PPID Pferd: Warum der Begriff heute häufig verwendet wird
Der amerikanische Neurochirurg Dr. Harvey Cushing beschrieb eine vergleichbare Erkrankung beim Menschen. Deshalb wurde der Begriff Cushing-Syndrom lange Zeit auch bei Pferden verwendet.
Heute wird bei Pferden überwiegend der Begriff PPID genutzt. Viele Pferdehalter suchen jedoch weiterhin nach Cushing Pferd, Cushing-Syndrom Pferd oder Cushing beim Pferd. Gemeint ist in vielen Fällen dieselbe hormonelle Störung.
Cushing Pferd Symptome erkennen
Cushing-Symptome beim Pferd können unterschiedlich ausgeprägt sein. Sie entwickeln sich häufig langsam und fallen besonders bei älteren Pferden auf.
Typische Anzeichen können sein:
- Langes, dichtes oder lockiges Fell
- Verzögerter oder ausbleibender Fellwechsel im Frühjahr
- Erhöhter Durst und häufiges Urinieren
- Gewichtsverlust trotz guter Fütterung
- Muskelschwund, besonders im Rückenbereich
- Fettansammlungen am Bauch oder Mähnenkamm
- Fettpolster über den Augen
- Hufprobleme oder wiederkehrende Entzündungen
- Lahmheit
Da sich die Symptome individuell unterscheiden können, ist eine tierärztliche Abklärung wichtig. Nicht jedes Pferd mit einzelnen Anzeichen hat automatisch PPID oder Cushing.
Wie wird PPID beim Pferd festgestellt?
PPID kann häufiger bei älteren Pferden auftreten. Auch jüngere Pferde können betroffen sein, dies kommt jedoch seltener vor.
Ob ein Pferd an PPID leidet, kann der Tierarzt unter anderem mithilfe einer Blutuntersuchung einschätzen. Dabei wird häufig der ACTH-Wert bestimmt. Oft wird empfohlen, diesen Wert im Herbst besonders aufmerksam zu beurteilen, da jahreszeitliche Schwankungen eine Rolle spielen können.
Eine sichere Einschätzung sollte immer durch den Tierarzt erfolgen.
Was kann man bei Cushing beim Pferd tun?
Ein Pferd mit PPID benötigt eine aufmerksame und langfristige Begleitung. Die Erkrankung gilt als chronisch. Dennoch können Haltung, Fütterung und regelmäßige Kontrollen viel zum Wohlbefinden beitragen.
Wichtige Maßnahmen sind:
- Angepasste Fütterung
- Kontrolle des Zucker- und Fruktangehalts im Futter
- Zuckerarmes Raufutter und geeignetes Kraftfutter
- Regelmäßige Kontrolle von Hufen, Fellwechsel und Körpergewicht
- Regelmäßige tierärztliche Betreuung
Auch eine ruhige Haltung, Stressreduktion und ein gutes Herdenmanagement können das Pferd unterstützen.
Natürliche Unterstützung bei PPID und Cushing beim Pferd
Viele Pferdehalter möchten ihr Pferd bei PPID oder Cushing beim Pferd zusätzlich auf natürliche Weise begleiten. Dabei stehen Fütterung, Stoffwechsel, Vitalität und allgemeines Wohlbefinden im Mittelpunkt.
Chinesische Kräuter in Form von Nahrungsergänzungsmitteln können ergänzend eingesetzt werden, um das innere Gleichgewicht zu unterstützen. Ein Beispiel ist eine Kräutermischung wie Cush-en-total, die im Rahmen der täglichen Fütterung gegeben werden kann.
Wichtig: Eine solche Unterstützung ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.
Warum chinesische Kräuter?
In der traditionellen chinesischen Medizin steht das innere Gleichgewicht des Körpers im Mittelpunkt. Kräuter werden traditionell eingesetzt, um den Organismus ganzheitlich zu begleiten und das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes zu unterstützen.
Viele Pferdehalter nutzen chinesische Kräuter ergänzend, um verschiedene Körperfunktionen zu unterstützen. Besonders bei älteren Pferden achten viele Besitzer zusätzlich auf Stoffwechsel, Vitalität und eine angepasste Fütterung.
Wann sollte der Tierarzt hinzugezogen werden?
Wenn Ihr Pferd deutliche Veränderungen zeigt, viel trinkt, stark schwitzt, Gewicht verliert, Hufprobleme entwickelt oder der Fellwechsel auffällig bleibt, sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden.
Das gilt besonders, wenn mehrere Anzeichen gleichzeitig auftreten oder sich der Zustand Ihres Pferdes schnell verändert.
Möchten Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.
Besuchen Sie unseren Kräutershop:
Fragen oder Ratschläge?
Senden Sie eine E-Mail an:
info@naturheilkunde-bei-pferden.deOder sehen Sie sich die am häufigsten gestellten Fragen an:
Zu fragen